Semikolon
Sie steht in Stille
Steht allein
In einem Meer aus Arm und Bein
Aufgerissen
Aufgestaut
Eingepfercht in ihrer Haut
Aufgerissen
Aufgestaut
Verlorene Zeit fließt in den Raum
Die Wand will brechen
Sieh die Flut
Wasser wiegt in kalter
Wut
Zitternd liegt sie
Möchte schrei‘n
Lebensdurst verlangt zu sein
Aufgerichtet
Aufgebaut
Verlorene Zeit lebt auf der Haut
Sie steht in Stille
steht allein
Angst strömt ihr durch Mark und Bein
Immer wieder klopft die Nacht
Immer wieder liegt sie wach
Das ist für immer
Das ist für immer
Das ist für immer
Das ist für immer
Unruhig träumend treib’ ich schwer
An der Grenze zwischen Licht und Leere
Wellenberge türmen sich auf
Unter schwarzem Wolkenmeere
Über mir tobt stumm die Schlacht
Von Wind getrieben, von Gezeiten
Schwer erdrückt mich Dunkelheit
Und lässt mich in die Leere gleiten
Atemlos schließ’ ich die Augen
In Tiefe geh’ ich auf
Verlor Verstand, Vertrauen und Glaube
Und Atme …